Der Zauberstein
(Maria D'Oro & Bello Blue)
Rolf Kauka - Deutschland´s größter und bekanntester Comic-Macher - wurde berühmt mit seinen bekannten "Fix und Foxi"-Figuren.
Über Jahrzehnte waren die "Fix und Foxi"-Comichefte in Deutschland sogar auflagenstärker als die "Micky Maus". Im Jahre 1973 stellte Kauka seinen ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm "Der Zauberstein" (im Kino unter dem Titel: Maria D'Oro & Bello Blue) fertig, unter anderem spielt hier auch der liebenswerte Hund "Bello Blue" - bekannt aus dem "Bussi Bär"-Magazin - mit. Als ganz besonderes Extra und Schmankerl für alle Fans des Künstlers Rolf Kauka enthält die DVD den bislang auf Video oder DVD noch nie veröffentlichten Werbefilm für BMW Isetta, den Kauka vor Jahrzehnten schuf. Ausserdem dabei: die Rarität "Fix und Foxi - Sinphonie in Müll" - der erste Comicfilm mit den beliebten Zeichentrickfüchsen. Ein Muss für jeden Fan!
Inhalt: Es war einmal ein Witwer, Herr Pulle, der lebte in einem kleinen Dorf. In seinem Häuschen wohnte auch seine wunderschöne Tochter Maria mit ihrem kleinen Hund Bello Blue. Sie alle waren sehr glücklich, bis Herr Pulle eines Tages eine bitterböse Frau heiratete. Zu allem Übel hatte diese eine Tochter, Marie Lu, die allen das Leben erschwerte.Eines Tages lernte Maria im Wald einen Jäger kennen, der ihr einen wunderschönen Zauberstein schenkte. Bald stellte sich heraus, dass der Jäger ein Prinz war, und er Maria gerne zur Frau nehmen würde. Doch ihre Stiefschwester versuchte, dies durch eine List zu verhindern. Sie stahl den Zauberstein und warf ihn in einen tiefen Brunnen. Als Maria versuchte den Zauberstein aus dem Brunnen zu retten, fiel sie immer tiefer hinab. Geradewegs ins Reich der Frau Holle...
Rolf Kauka produzierte dieses Comic-Musical in den Mailänder Gamma Studios, die 1973 das beste Trickfilm-Studio in ganz Europa waren. Das Storyboard umfasste eintausendachthundert Skizzen, in dem der Film in einzelnen Bildern festgehalten wurde.Über Monate hinweg war ein ganzes Heer von Trickzeichnern beschäftigt, den Film zu zeichnen. Insgesamt wurden rund 130.000 einzelne Zeichnungen angefertigt, die dann einzeln aufgenommen wurden und so die Bewegungsabläufe zu einem fertigen Film zusammenfassen. Pro Sekunde müssen bei einem Zeichentrickfilm 24 einzelne Zeichnungen vorhanden sein. Die Musik zum Film schrieb Peter Thomas, der 1973 einer der besten Filmmusiker in Deutschland war und bereits mit der Musik zur Science Fiction Serie "Raumpatrouille-Orion" brillierte. Mehrere Lieder umrahmen den wunderbaren und märchenhaften Charakter des Filmes, zeigen die Sehnsucht von Maria zu ihrem Prinzen. Übrigens: Bello Blue trifft man heute immer wieder: als treuer, braver Begleiter an der Seite von Rolf Kauka's Bussi Bär! Der Film hatte 1973 eine glanzvolle Premiere in München.
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