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Rolf Kauka -
Rolf (Paul Rudolf) Kauka, geboren am 9. April 1917 in Markranstädt bei Leipzig, als Sohn eines Schmiedemeisters, war als junger Berufsoffizier aus dem Krieg zurückgekommen. Ein alter Uniformrock und ein Knotenstock waren nicht gerade die Kapitaldecke, mit der man eine neue Existenz aufbauen konnte. Allerdings gelang es ihm, mit etwas Gespür, festzustellen, was den Menschen in den ersten Nachkriegsjahren fehlte: Die Studenten hatten keine Lehrbücher. Mit seinem Freund Dr. Norbert Pohl schrieb er die Elemente der Rechtswissenschaft, eine Kurz-
Mit Nescafé zum Erfolg?
Anfang der 50er erschien ein von Kauka selbst gezeichnetes Heft, Till Eulenspiegel, in welchem der Held nicht der Narr mit der Schellenkappe war, sondern ein junger Bursche, mit roter Bommelmütze und schickem Pullover. Seine Streiche waren allesamt brandneu und in den Heften kamen Flugzeuge und Autos genauso vor, wie Unterseeboote und Nescafé. Kurz zuvor lernte er in in Deutschland lebenden niederländischen Maler Dorul van der Heide kennen. Mit ihm fing Rolf Kauka dann eine Serienproduktion seiner Comics an und gründete in München den "Kauka-


Durchbruch mit den Füchsen
Außerdem gab es Geschichten aus der Fabelwelt. In Heft 5/1953 von Eulenspiegel verarbeitete er die Geschichte von Meister Reinecke und dem Wolf. In Heft 6/1953 traten erstmals die Kinder des Fuchses auf, genannt Fix und Foxi! Schnell erreichten Sie eine absolute Beliebtheit bei den Lesern und mit Heft 10/1953 gab es das erste Sonderheft nur mit den Füchsen.
Rolf Kauka nahm die besondere Verantwortung, die ein Verleger von Kinder-
Da wurde selbst die Maus blass!
Schnell wurde Eulenspiegel aus dem Heft verbannt und widmete sich ganz den beiden Jungs. In Kooperation mit dem Verleger Erich Pabel erschien nun das in Fix und Foxi umbenannte Heft. Eine Begegnung mit Walt Disney, der Rolf Kauka in die USA holen wollte, zeigte ihm auf, das er hier in Europa ähnliches machen konnte, wie Disney in den USA. Er trennte sich von Pabel und baute seinen eigenen Verlag auf. Es erschienen u.a. Lizenz-
Aber nicht nur Fix & Foxi stammen aus dem Hause Kauka, sondern unzählige weitere Figuren, wie "Pauli", der Maulwurf, "Tom & Biberherz", "Fridolin", "Bussi Bär" und natürlich "Lupo" um nur einige zu nennen! 1973 verkaufte Kauka seinen Verlag an ein britisch-

ZACK ruft um Hilfe!
Rolf Kauka machte sich also mit seinen Leuten Peter Wiechmann und Fred Kipka nach Hamburg auf. Gedacht war an eine Mischung aus dem bewährten ZACK Material mit Comics, wie z.B. Michel Vaillant, Dan Cooper, Rick Master oder Bruno Brazil mit von Rolf Kauka produziertem Material. Doch leider passte es nicht, so das man sich nach einem halben Jahr wieder trennte. Wahrscheinlich hatte Rolf Kauka da auch schon etwas anderes im Kopf, aber diesmal ging es um Privates: 1975 lernte er seine jetzige Frau Alexandra kennen und heiratet sie. Für Rolf Kauka war es die vierte Ehe, für Alexandra Kauka die zweite.

Das Ende von Fix & Foxi?
1994 eine erneute Krise um Fix und Foxi. Der Verlag stellte im August des Jahres das Erscheinen auf monatlich um, der Comic-
Fuchsen wir's? Auf geht's!
Doch in einem Fernsehinterview mit dem ZDF versprach er allen Fans von FIX und Foxi, dass es neue Geschichten geben würde. Dieses Versprechen hielt er ein, denn er arbeitete bereits an einer FIX und FOXI Fernsehserie, die er mit der Ravensburger Film und TV GmbH, der späteren RTV Ravensburger Family Entertainment AG produzierte. Rolf Kauka vergab an die RTV auch weitreichende Lizenzen für weitere Fix & Foxi Produkte, wie Uhren, Kissen, Nahrungsmittel, Spielzeug etc. und konnte die größte Merchandising Welle in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland damit anstoßen. Fix & Foxi waren zurück!
Doch Rolf Kauka wollte auch Fix & Foxi zu ihren Ursprüngen zurück führen. In einem Interview im ZDF sagte er einige Jahre zuvor, als das urspüngliche FF Heft eingestellt wurde, das er FF nicht einstellen, sondern ruhen lassen wollte. Im Alter von 76 Jahren übernahm Rolf Kauka wieder das Ruder bei Fix & Foxi. Zur Überarbeitung von Fix & Foxi holte er Gisela und Kurt Italiaander auf seine Plantage in die USA. Beide waren bereits früher für ihn tätig. Besonders Gisela Italiaander war bereits seit 1959 im Kauka Verlag und lange Zeit die Tusche-
Auf deren Talent wollte Rolf Kauka nun zurück greifen. Wollte er doch auch zusätzlich noch einmal neue Figuren schaffen. Zusätzlich zur Überarbeitung von Fix & Foxi entstand die "Familie Peppercorn". Insgesamt bürdete sich Rolf Kauka ein Arbeitspensum auf, das selbst für jüngere Leute hart zu bewältigen gewesen wäre. Eine Fix & Foxi Fernsehserie und die TV-
Dass er der "deutsche Walt Disney" genannt wurde, hörte Rolf Kauka gar nicht so gerne, denn er berufte sich darauf, das seine Comics eher aus der deutschen Erzähler-

Eine Familie braucht jeder!
Seine letzte Kreation war die Comic-
Von nun an kümmert sich seine Frau Alexandra Kauka um die Fix und Foxi Comics. Ganz im Sinne von Rolf Kauka und nach seinen Vorgaben. Schaute Alexandra Kauka doch jahrelang ihrem Mann über die Schulter und war sie doch in den letzten Jahren bereits Präsidentin von Rolf Kaukas Medienunternehmen "Promedia, Inc.", dem Nachfolger des "Kauka-